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Eckental. Sie setzen, sichern und suchen Grenzsteine und unterstützen Vermessungsämter bei Abmarkungen – die Feldgeschworenen. In Eckental haben sie einen neuen Obmann. Rudolf Mößner gab diese Aufgabe nach neun Jahren nun an Wolfgang Fürsattel weiter. Georg Sperber bleibt als stellvertretender Obmann im Amt. Diesen drei Ehrenamtlichen dankten Bürgermeisterin Ilse Dölle, der zukünftige Bürgermeister Sebastian Singer und der zuständige Sachbearbeiter im Rathaus, Thomas Pickelmann. „Dieses Ehrenamt auf Lebenszeit erfordert nicht nur Fachwissen, sondern vor allem Verantwortungsbewusstsein, Genauigkeit und viel persönliches Engagement“, sagte Dölle. Mößner, der seit 25 Jahren Feldgeschworener ist, dankte allen Beteiligten für die gute Zusammenarbeit und wünschte seinem Nachfolger alles Gute.
Feldgeschworene gibt es seit dem Mittelalter – damit gilt dieses Ehrenamt als eines der ältesten überhaupt und ist seit 2016 als UNESCO-Kulturerbe anerkannt. Feldgeschworene werden auf Lebenszeit ernannt. Zu ihren Aufgaben gehört es unter anderem, beschädigte Vermessungspunkte zu ersetzen und Grenzen zu kennzeichnen. Deshalb sollen Feldgeschworene über eine gute Ortskenntnis verfügen.